Corona und die Angst vor der Zukunft

 

Ja, wir haben Angst nicht gesund zu sein und Angst was morgen oder nächstes Jahr sein wird. Ist das nicht egoistisch, oder sogar kurzsichtig? Unsere Vorfahren lebten auf derselben Welt und waren bestimmt nicht gesünder und dümmer als wir. Aber sie waren viel ärmer, auch genügsamer und trotzdem haben sie diese Zeit überstanden, aber sie hatten gewiss auch Angst vor der Zukunft. Es gab viel weniger Informationen über das Geschehen in der Welt (durch Fernsehen und Internet), deshalb waren sie über die ganzen Katastrophen dieser Welt nicht informiert. Welch ein Vorteil, sie lebten von der Hand in den Mund und wer zu wenig hatte, bekam vom Nachbarn Hilfe. Wenn das nicht reichte, starb er. Aber sie lebten nachhaltig und benutzten Rohstoffe, die man wieder verwerten konnte. Man muss sich mal vor Augen halten, das ist erst 150 Jahre her.

 

Aber dann kam das Industriezeitalter, die neuen sogenannten „revolutionären“ Industriezweige erweisen sich aber zum grossen Teil als umweltschädlich:

 

Automobilindustrie

 

Plastikindustrie

 

Atomindustrie

 

Waffenindustrie

 

Flugzeugindustrie

 

Weltraumindustrie

 

Oel- und Gasindustrie

 

Medienindustrie

 

Uebermässige Holzindustrie

 

Zum Teil auch Pharmaindustrie

 

Wen man diese Industrien nur um die Hälfte reduzieren würde, könnte unsere Erde „durchschnaufen“

 

Es hängen hier zwar sehr viele Arbeitsplätze an diesen Industriezweigen, aber umweltfreundlich „abspecken“ wäre hier sehr angebracht. Fabrikanten sagen, wir tun etwas für das Wohl der Leute, das mag durchaus möglich sein. Aber gerade diese Industriezweige zerstören unsere Erde, weil sie eben nicht nachhaltig sind. Besinnen wir uns auf die alten Handwerksindustrieen, oder die „Tante Emma“ Läden. Die waren umweltfreundlicher und man kam mit den Leuten auch besser zurecht.

 

Man braucht ja zum leben auch neue Arbeitsstellen, aber zum überleben muss man arbeiten. Zwar härter arbeiten als ein heutiger Manager oder Finanzjongleur ,aber eine körperliche Arbeit macht zufriedener. Man verdient dann zwar keine Millionen, aber man kann beruhigt schlafen. Da machen doch Worte wie « Glaube, Liebe und Hoffnung»  einen besonderen Sinn.

 

Wie es in Zukunft sein wird, weiss niemand. Aber es ist ganz sicher, dass sich alles verändern wird. Lassen wir uns überraschen, wozu wir fähig sind. Lösungen gibt es immer, man muss halt neue Wege gehen.

Aehnlich wie bei Epilepsie und anderen chronischen Krankheiten muss man nun ganz andere Wege gehen.

Das sind Wege, die gerade den reichen Menschen schwerfallen werden. Gier nach Reichtum und Macht ist für sie das Ziel, mit welchen Mitteln auch immer. Aber gerade sie müssen besonders umdenken, um unserer Gesellschaft zum einem guten , besseren, aber wahrscheinlich auch härterem Leben zu führen. Alte Bequemlichkeiten wie Luxus, Autos teure Kleider und Schmuck, werden wohl nicht mehr möglich sein. Es hat sich in unserer Lebensweise eingespielt, ohne diese Anschaffungen nicht mehr leben zu können. Aber ist so etwas eigentlich wichtig? Viele meinen ohne Autos, Handy, Fernseher oder Urlaub etc , nicht leben zu können. Unsere Eltern und Grosseltern hatten diesen Komfort nicht, aber sie konnten solche Situationen  überleben, Ich frag mich wie die das gemacht haben, sind wir so verweichlicht, oder können wir das auch schaffen? Können wir unsere Gier nach Wohlstand nicht ein wenig drosseln? Wir könnten doch auch nachhaltiger leben und von unseren Vorfahren viel lernen. Das würde unserer Erde guttun, denn wir brauchen unsere Erde. Sie brauch uns nicht!!  Wir sind nur Gast, sie ist viel länger im Weltall. Demut wäre hier sehr angebracht…. Sehr viel Demut!!

 

Diese Leute in Nadelstreifenanzug sind erfolgreich und verdienen Millionen aber sie sind skrupellos, hartherzig und nur auf das eigene Wohl bedacht. Es sind Zocker, Egoisten, Umweltsünder und Immobiliienhaije. Sie verkaufen Grundstücke zu Unsummen und auf diesen Grundstücken entstehen Hochhäuser, Industrieanlagen auf Kosten fruchtbarem Gelände. Auch Millionäre im Spotbereich haben nur noch den Provit im Sinn.

 

Solche Leute und solche Berufe hätten nun überhaupt keine Zukunft mehr und das wäre meiner Meinung nach sehr gut. Denn wir sind nicht auf der Welt um sie zu zerstören. Wir sollten sie pflegen und bewahren, wir haben das wesentliche aus den Augen verloren. Wir können nun beweisen, dass wir dazu fähig sind alles zu tun, um die Erde lebenswert zu erhalten.

 

Natürlich wären dann die protzigen Hochhäuser, Villen, Städte und Firmen Vergangenheit. Die überflüssigen teuren Anschaffungen könnte man durchaus abschaffen, dann könnten wir uns einen neuen Weg ebnen. Denn es gibt so viele Möglichkeiten gut zu leben, man muss eben den ganz anderen Weg einschlagen und enger zusammenrücken.

 

Vielleicht ist Corona für uns nur ein Warnschuss, ein Denkzettel für den unverantwortlichen Umgang mit unserer Erde. Man sagt, dass durch die neue Lage alles zusammenbrechen würde, ist das wirklich so??

 

Eine «Umwälzung» der neuen Lebensumstände könnte sogar enorme Verbesserungen für uns bringen. Veränderungen des Lebenstils, umdenken für das wesentliche. Was nützt uns eine tolle Küchen- oder Wohnzimmereinrichtung, wenn sie nach 10-20 Jahren durch eine neue ausgetauscht wird? Es nützt nur der Möbel - und Holzindustrie… Eine Einkauf -  und Wegwerfgesellschaft ist auf unserer Welt entstanden, wie kurzsichtig sind wir denn geworden?

 

Natürlich ist das alles leicht gesagt, aber es gibt ja auch sehr nützliches, denn  unsere Genies haben auch brauchbares und umeltfreundliches für die Zukunft dieser Welt erschaffen. Ich denke an Medizin, Hygiene, umweltfreundlichen Ackerbau, vernünftige Viehzucht und nachhaltige Forstwirtschaft und vieles andere. Aber unter diesen Errungenschaften sollte man viel besser auswählen. Eine vernünftig abgespeckte Pharmaindustrie, eine Medienindustrie (ohne Handy und Smartphone) wäre einmal kein schlechter Anfang. Das würde vielen sehr schwer fallen, aber in Handys und Smartphones sind sehr viele seltene Metalle, die mit grossem Aufwand aus der Erde gewonnen werden. Das ist doch Irrsinn…

 

Impfstoffe und wirksame Medikamente sind dagegen ein Segen für die Menschheit. Da provitieren chronisch Kranke Menschen sehr. Das muss man beibehalten, denn gute Errungenschaften sind immer vorteilhaft.

 

. Nachhaltigkeit wäre für mich die Zauberformel. Denn nicht nur das Corona-Virus bringt die Welt ins schleudern, der Klimawandel ist evtl. viel gefährlicher. Besteht da ein Zusammenhang? Man kann es nur vermuten….

 

Auf unserer Welt gabs schon immer Mord und Todschlag, leider  ….. Kriege auch…. aber mit dem konnten wir scheinbar leben. Mit einem unsichtbaren Virus ist das aber eine ganz andere Sache, hier werden alle Menschen weltweit auf eine grosse Probe gestellt.

 

Haltet Euch an die Regeln der bekannten Virologen und Aerzte, die haben zwar auch (noch) kein Mittel gegen den Coronavirus, aber sie wissen den Weg zur Besserung der Pandemie. Lasst Euch nicht durch die katastrophalen Meldungen im Internet verunsichern, solche Leute die das verbreiten sind kriminell. Denn Fake News liest man leider allzu gerne, aber sie sind falsch und entbehren jeder fachlichen Grundlage.

 

Habt also Vertrauen auf unsere verantwortlichen Aerzte und auf unsere Regierung, die meiner nach Meinung grossartig handelt.

 

Die meisten sagen jetzt: Willst du wieder ins Mittelalter zurück….auf keinen Fall, aber ein gesunder Mittelweg wäre doch denkbar.

 

Alte Kulturen sind untergegangen weil sie im Ueberfluss lebten. Das weiss jeder, könnten wir nicht daraus lernen?

 

Aber wie siehts dann mit unserer sozialen Sicherheit aus? Die haben wir uns schwer erkämpft, da müsste es doch eine Möglichkeit geben so etwas beizubehalten. Solche Probleme sind zu lösen, man muss nur zusammenhalten. Wie das global zu lösen ist, liegt bei unseren Politikern der ganzen Welt. Und das ist ein fast unlösbares Problem, aber man sollte die Hoffnung nie aufgeben.

 

Das ist meine Meinung, habt Mut für die Zukunft.

 

Ihr Dieter Schmidt

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Anja (Samstag, 02 Mai 2020 13:47)

    Es hat noch nie geschadet etwas geerdeter zu sein und ich würde wirklich hoffen, dass viele Menschen, auch durch die Coronakrise, wieder mehr an die Umwelt und Erde denken. Das kann auf so vielfältige Weise passieren und ich würde mich freuen, wenn wir jetzt aufwachen und einen neuen Weg einschlagen, der mehr Miteinander ist. Mit den Menschen und mit der Natur.

  • #2

    Dieter (Samstag, 02 Mai 2020 16:30)

    Ich freue mich dass Du auch so eine Meinung hast. Mit diesem Blog war ich mir sehr unsicher, manche stellen mich als "blauäugig" dar. Aber man muss doch in unserem Land etwas sagen, wir haben Gott sei Dank noch eine freie Meinung. Schön dass Du auch so ähnlich denkst wie ich. Danke!